66. Deutsche Meisterschaft in den Bauberufen in Sigmaringen ist beendet

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenfoto der Fliesenleger, Teilnehmer mit Bewertungsausschuss

 Der 19jährige Janis Vincent Genter aus Aalen (Baden-Württemberg) ist deutscher Meister der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und erkämpfte sich die Goldmedaille bei der 66. Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen. Silber ging an Friedolin Käsmann (19) aus Eiterfeld (Hessen) und Bronze an Toni Strauß (18) aus Windelsbach (Bayern).

Die Fliesenleger mussten zwei Wandflächen mit einem Materialmix aus Wandfliesen im Format 15 x 15 cm und Mosaik (Format 5 x 5 cm) verkleiden. Da der Wettbewerb 2017 im Stammland der Hohenzollern ausgetragen wurde, war auf der linken Wandfläche das Eingangsportal einer Burg aus Wandfliesen in matter Glasur zu erstellen. Auf der rechten Wandfläche musste das Wappen der Burg Hohenzollern aus Mosaik angebracht werden. Für die Restfläche außerhalb des Wappens waren Wandfliesen im Format 15 x 15 cm zu verlegen, in die die Jahreszahl des Wettbewerbs einzuarbeiten war. Dazu war insgesamt eine aufwändige Schnitttechnik mit diversen Rund-, Diagonal- und Schrägschnitten erforderlich.

Jannis Vincent Gentner zeigte sich glücklich über den Gewinn der Goldmedaille: „Ich freue mich sehr, denn es war ein sehr enger Wettbewerb. Ich selbst konnte keine Unterschiede sehen, wusste aber, dass mir die Konkurrenz dicht auf den Fersen war.“ Gentner ist bei Fliesen Abele GmbH & Co. KG in Aalen ausgebildet worden.

Mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht erklärte Friedolin Käsmann, dass er den Wettbewerb als sehr eng erlebt hat. „Es war wohl sehr knapp, um so größer ist meine Freude über die Silbermedaille.“ Käsmann hat seine Ausbildung im Familienbetrieb Fliesen Käsmann GmbH in Eiterfeld absolviert.

Toni Strauß zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Bronzemedaille: „Wir haben uns einem fairen und engen Wettbewerb gestellt. Die beiden Kollegen waren die besseren, auch wenn ich mich natürlich über Gold und Silber noch mehr gefreut hätte.“ Er war von Roland Frank in Windelsbach ausgebildet worden.

65 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen, die vom 11.-13. November 2017 in Sigmaringen stattfand, um die begehrten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand im Ausbildungszentrum Bau Sigmaringen statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten während der ein- bis dreitägigen Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 66. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren die Landessieger in den jeweiligen Berufen.

„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben sich den Wettbewerben gestellt und herausragende Leistungen erbracht. Das beweist einmal mehr, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Grundlage dafür ist das duale Ausbildungssystem, ergänzt um die überbetriebliche Ausbildung. Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“

Die Deutsche Meisterschaft wurde unterstützt von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, der SOKA-BAU sowie der Fa. Stabila. CWS boco kleidete die Wettbewerbsteilnehmer ein. Der Wettbewerb der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger wurde unterstützt von Partnerunternehmen des Fachverbandes, dazu gehören Ardex, Blanke, Codex, Hacom, Karl Dahm Werkzeuge, Kerakoll, Kiesel, Lux Elements, Mapei, PCI, Schlüter-Systems, Schomburg, Schönox, Sopro, Visoft, Saint-Gobain Weber und wedi sowie als Materialsponsor die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG mit ihren Marken Agrob Buchtal und Jasba. PCI stellte zusätzlich Dünnbettmörtel, Fugenmörtel und Gasbetonsteine.

Weitere Bilder


Siegerehrung der Fliesenleger


Gold für Janis Genter aus Baden-Württemberg


Das Werkstück des Deutschen Meisters


Silber für Friedolin Käsmann aus Hessen


Bronze für Toni Strass aus Bayern


Die Wettbewerbshalle

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