Sachverständigenausbildung

Anwärter auf das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk

Inhalt:

  1. Welche allgemeinen Voraussetzungen muss ein bei der Handwerkskammer (HWK) öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger erfüllen?

  2. Was ist die „besondere Sachkunde“, und wie wird sie nachgewiesen?

  3. Was sind die Pflichten des Sachverständigen?

  4. Wie wird die Sachverständigen-Eigenschaft dokumentiert?

  5. Wie wird der Sachverständige vergütet?

  6. Wie erfolgt die Bewerbung für das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen?

  7. Welche Vorbereitungsseminare sollten Bewerber für das Amt eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Fliesenlegerhandwerk besuchen? 

  8. Welche Kosten fallen an? 

  9. Kontaktadressen 

  10. Literaturhinweise 

  11. Informations- und Weiterbildungsmaßnahmen


1. Welche allgemeinen Voraussetzungen muss ein bei der Handwerkskammer (HWK) öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger erfüllen ?

Rechtsgrundlage der Bestellung von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bei der Handwerkskammer ist § 91 Abs. 1 Nr. 8 Handwerksordnung (HwO), in dem es heißt: „Aufgabe der Handwerkskammer ist insbesondere, (...) Sachverständige zur Erstattung von Gutachten über Waren, Leistungen und Preise von Handwerkern zu bestellen und zu vereidigen.“ 

Durch die öffentliche Bestellung eines Sachverständigen soll erreicht werden, den Gerichten und Behörden, der Wirtschaft und der Allgemeinheit besonders zuverlässige, glaubwürdige und auf einem Sachgebiet besonders sachkundige und erfahrene Personen zur Verfügung zu stellen. Die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen in den Bau- und Ausbauhandwerken erfüllen bei Streitigkeiten über die vertragsgemäße Ausführung von Bauleistungen und als unabhängige, sachkundige Berater deshalb eine wichtige Aufgabe. 

Die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen in den Handwerksberufen ist deshalb von bestimmten, streng gehandhabten Voraussetzungen abhängig, die in den Sachverständigenordnungen der Handwerkskammern (SVO) im Einzelnen geregelt sind. Nachfolgend werden die Mindestvoraussetzungen dargestellt. Die detaillierten und im Einzelnen voneinander abweichenden Bestellungsvoraussetzungen sind in den jeweiligen SVO der Handwerkskammern geregelt und sollten bei der Kammer erfragt werden. 

Persönliche Voraussetzungen:

Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger kann werden, wer die nachfolgenden persönlichen Voraussetzungen erfüllt:

  • Die gewerbliche Niederlassung oder der Wohnsitz des Bewerbers muss im Kammerbezirk liegen.

  • Das 30. Lebensjahr muss vollendet und das 65. darf noch nicht überschritten sein.

  • Der Bewerber muss in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und den Nachweis hierüber erbringen; z. B. darf keine Eintragung im Bundeszentralregister vorliegen.

  • Der Bewerber muss über die Fähigkeit und Bereitschaft zu unparteiischer und gewissenhafter Tätigkeit verfügen.

  • Der Bewerber muss aufgrund der Beurteilung der Gesamtheit seiner persönlichen und beruflichen Lebensumstände die volle Vertrauenswürdigkeit genießen. Die persönliche Eignung wird durch geeignete Ermittlungen und Nachweise, insbesondere durch Auskunftseinholung und die Anhörung vertrauenswürdiger Persönlichkeiten durch die zuständige Handwerkskammer, überprüft. Interessenbindungen jeder Art stellen die persönliche Eignung grundsätzlich in Frage.

  • Ein Sachverständiger für ein handwerksähnliches Gewerbe soll dieses schon seit mehreren Jahren in befugter Weise selbständig ausgeübt haben.

Fachliche Voraussetzungen: 

Die fachlichen Voraussetzungen zur Bestellung zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen besitzt, wer

  • mit seinem Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen ist;

  • über besondere Sachkunde in seinem Handwerk verfügt und diese, sofern es sich um ein Bau- oder Ausbauhandwerk handelt, in einer besonderen Sachkundeprüfung vor dem Sachverständigen-Prüfungsausschuss zu dessen Überzeugung nachweist.

Sonstige Voraussetzungen: 

Neben den persönlichen und fachlichen Voraussetzungen, die ein Bewerber erfüllen muss, ist auch erforderlich, dass ein öffentliches Bedürfnis für die öffentliche Bestellung im jeweiligen Handwerk vorliegen muss. Dies bedeutet, dass Sachverständigenleistungen auf dem beantragten Sachgebiet in nicht nur unerheblichem Umfang nachgefragt werden. Auf die Bestellung als Sachverständiger besteht kein Rechtsanspruch.

2. Was ist „besondere Sachkunde“ und wie wird sie nachgewiesen ?

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts müssen öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige über überdurchschnittliche Kenntnisse, Fähigkeiten und praktische Erfahrungen in ihrem Sachgebiet verfügen, die über die zur ordnungsgemäßen Ausübung des Handwerks erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen eines Handwerksmeisters hinausgehen.

Für die wichtigsten Sachgebiete werden die fachlichen Anforderungen an die öffentliche Bestellung als Sachverständiger in gesonderten, von unabhängigen Fachleuten erstellten fachlichen Bestellungsvoraussetzungen niedergelegt, zu denen die beteiligten Fachverbände und Organisationen vorher gehört werden. Im Handwerk erfolgt dies im Zusammenwirken von Handwerkskammern und Fachverbänden auf der Grundlage der handwerklichen Berufsbilder. Bei der Überprüfung der besonderen Sachkunde wird ein strenger Maßstab zugrunde gelegt. Auch nur geringe Zweifel an der besonderen Sachkunde schließen die öffentliche Bestellung und Vereidigung des Bewerbers aus. 

Zur „besonderen Sachkunde“ gehören auch und besonders:
  • Die Fähigkeit, fachliche Beurteilungen und Schlussfolgerungen in Wort und Schrift (Gutachtenform)  in klarer, logisch aufgebauter, allgemein verständlicher und nachvollziehbarer Weise darzustellen, so dass sie von Fachleuten überprüft und von Nichtfachleuten nachvollzogen werden können.

  • Die gute Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift und die Ausdrucksfähigkeit sind deshalb ebenso Gegenstand der Überprüfung der „besonderen Sachkunde“, wie

  • Die Kenntnis und Berücksichtigung der für die Gutachtertätigkeit wichtigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Für Bausachverständige gehört z. B. die Kenntnis der wichtigsten Vorschriften des privaten Baurechts aus VOB und BGB ebenso dazu, wie Grundkenntnisse über die einschlägigen Gerichtsverfahren.


3. Was sind die Pflichten des Sachverständigen ? 

Jeder öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige hat die sich aus seiner spezifischen Tätigkeit ergebenden Pflichten stets und genau zu erfüllen. 

Zu diesen Pflichten gehören insbesondere:

  • Die unparteiische und nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführte Gutachtenerstattung (vgl. z. B. § 79 StPO). Hierzu gehört auch, dass immer dann, wenn der Sachverständige vor Gericht tätig ist und der Auftrag außerhalb seines Fachgebiets fällt, er unverzüglich das Gericht informiert, damit dieses weitere Sachverständige hinzuziehen kann (vgl. z. B. § 407 a ZPO).

  • Das Tätigwerden für jedermann gegen angemessene Vergütung.

  • Die Schweigepflicht. Dem Sachverständigen ist es untersagt, Kenntnisse, die er bei der Ausübung  seiner Tätigkeit erlangt hat, Dritten unbefugt mitzuteilen oder zum Schaden anderer oder zu seinem oder zum Nutzen anderer unbefugt zu verwerten. Der Sachverständige hat dafür zu sorgen, dass auch seine Hilfs- oder Schreibkräfte die Pflicht zur Verschwiegenheit beachten. Die Schweigepflicht gilt auch nach dem Erlöschen der öffentlichen Bestellung fort.

  • Der Sachverständige hat Gutachten bei sorgfältiger Beachtung und Anwendung fachlicher Regeln persönlich zu erstatten (vgl. z. B. § 407 a ZPO).

  • Er muss ein der Aufgabe angemessenes Verhalten, insbesondere in Bezug auf etwa ausgeübte andere Tätigkeiten, an den Tag legen.

  • Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige hat die Pflicht, sich auf dem Sachgebiet,  für das er öffentlich bestellt und vereidigt ist, hinreichend weiterzubilden. Dies kann auf den verschiedensten Wegen geschehen, etwa im Rahmen spezieller Seminare für Sachverständige, aber auch durch die Teilnahme an von Fachverbänden durchgeführten Lehrgängen.

  • Regelmäßige Teilnahme an Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen

  • Seit 1. August 2002 wurde die Haftung des Sachverständigen verschärft. Nunmehr ist ein gerichtlich bestellter Sachverständiger zum Schadensersatz verpflichtet, wenn er vorsätzlich oder grob fahrlässig ein unrichtiges Gutachten erstellt, sofern einem Verfahrensbeteiligten durch eine auf diesem Gutachten beruhende gerichtliche Entscheidung ein Schaden entsteht (vgl. § 839 a BGB).

  • Ein schwerwiegender Verstoß gegen bestehende Pflichten kann zum Widerruf der Bestellung führen.

4. Wie wird die Sachverständigen-Eigenschaft dokumentiert ?

Mit der öffentlichen Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger darf aufgrund der hierzu ergangenen Rechtsprechung nicht geworben werden.

Sie kann aber angemessen nach außen dokumentiert werden durch:

  • die Bestallungsurkunde

  • die Verleihung des Rundstempels

  • den Sachverständigenausweis

  • die Führung der Bezeichnung „Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“. Diese Bezeichnung ist straf- und zivilrechtlich geschützt.

Vor allem die Verpflichtung zur Führung der gesetzlich geschützten Bezeichnung und des Rundstempels soll gewährleisten, dass die Öffentlichkeit klar den öffentlich bestellten und vereidigten
Sachverständigen im Gegensatz zu sog. freien Sachverständigen erkennen kann und die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen entsprechend ihrer Amtspflichten handeln, wenn sie in dieser Eigenschaft tätig werden.


5. Wie wird der Sachverständige vergütet ? 

Dem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen steht bei allen Aufträgen eine seiner Leistung entsprechende Vergütung zu, damit seine Unabhängigkeit und Objektivität sichergestellt ist. Nach den Vorschriften des Gesetzes über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen (ZSEG) erhalten Sachverständige für ihr Tätigwerden vor Gericht eine Aufwandsentschädigung und den Ersatz sonstiger Aufwendungen. Wird der Sachverständige für private Auftraggeber tätig, kann ein Honorar frei vereinbart werden.


6. Wie erfolgt die Bewerbung für das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ? 

Der Bewerber hat eine formlose Bewerbung an die zuständige Handwerkskammer des Bezirks, in dem er ansässig und gewerbsmäßig tätig ist, zu richten. Er erhält sodann ein Schreiben der Kammer, in welchem die näheren Einzelheiten des weiteren Verfahrens aufgeführt sind. Das Verfahren zur Feststellung der Eignung als Sachverständiger ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. In der Regel wird zumindest der Nachweis der besonderen Fachkunde durch die Landesfachgruppen des Fliesengewerbes oder die jeweilige (Bau-) Innung durchgeführt.


7. Welche Vorbereitungsseminare sollten Bewerber für das Amt eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Fliesenlegerhandwerk besuchen ? 

Zur optimalen Vorbereitung auf die Überprüfung der „besonderen Sachkunde“ empfiehlt der Fachverband Deutsches Fliesengewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes als fachliche Interessenvertretung der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger den Besuch des nachfolgend beschriebenen Vorbereitungskurses. Viermoduliger Sachverständigenvorbereitungskurs des Fachverband Deutsches Fliesengewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
Die Partnerausbildungszentren des Fachverband Deutsches Fliesengewerbe im ZDB bieten ein speziell auf die Belange der Anwärter für das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Fliesenlegerhandwerk abgestimmtes viermoduliges Seminarprogramm an.
Hierzu gehören:

Modul 1
Orientierungstest für Anwärter auf die Sachverständigenprüfung
Vielfach stellt sich nach dem Entschluss, sich für das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen zu bewerben, die Frage, welches Niveau die Prüfungsfragen im Rahmen der Überprüfung der „besonderen Sachkunde“ haben. Ein Orientierungstest soll dem Bewerber helfen, sich hierüber und über den Stand seines Wissens einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Modul 2
Die Fachsprache des Sachverständigen – kurz und verständlich
Sachverständigengutachten müssen leicht verständlich, gut gegliedert, präzise formuliert und fachlich einwandfrei sein, wenn sie vor Gericht als wertvolles Beweismittel eingesetzt oder als Privatgutachten Aufklärung über die Qualität der ausgeführten Arbeiten geben sollen. Dieser Anforderung widmet sich das Modul 2.

Modul 3
Vorbereitungsseminar für zukünftige Bausachverständige – Rechtliche und verfahrenstechnische Grundlagen
Der insgesamt 6-tägige Lehrgang vermittelt das notwendige Wissen für den Nachweis der „besonderen Sachkunde“ für die Sachverständigenanwärter in den Fachbereichen „Rechtliche Grundlagen“ und „Verfahrenstechnische Grundlagen“.

Modul 4
Technisches Vorbereitungsseminar auf die Sachverständigenprüfung im Fliesenlegerhandwerk
Das Modul 4 bereitet gezielt auf die Anforderungen im Rahmen der Überprüfung des Nachweises der „besonderen Sachkunde“ im Fachbereich Fliesen vor.
Allgemeiner Hinweis:
Zur optimalen Vorbereitung auf die Überprüfung des Nachweises der „besonderen Sachkunde“ empfehlen wir den Besuch aller 4 Module des Vorbereitungslehrgangs !


8. Welche Kosten fallen an ? 

Alle anfallenden Seminar-Kosten hat der Bewerber um das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen selbst zu tragen.
Die Kosten erfragen Sie bitte bei folgenden Kontraktadressen:


9. Kontaktadressen:

Die Termine des Vorbereitungslehrganges sowie ein detailliertes Programm sind bei folgenden Adressen erhältlich:

Fachverband Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin
E-Mail: blank@zdb.de , Internet: http://www.fachverband-fliesen.de/

Berufsförderungswerk des Bayerischen Baugewerbes e.V.
Bayerische Bau Akademie Feuchtwangen
Ansprechpartner: Dipl.-Ing.(FH) Gabriela Gottwald
Ansbacher Str. 20 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852 / 9002-0, Fax 09852 / 9002-909

E-Mail: info@baybauakad.de , Internet: http://www.baybauakad.de/


Bildungszentren des Baugewerbes e. V. Krefeld. Düsseldorf. Wesel. Duisburg. Essen. Oberhausen
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Peter Heil
Bökendonk 15-17 47809 Krefeld
Tel. 02151 / 515530 Fax 02151 / 515590

E-Mail: weiterbildung@bzb.de , Internet: http://www.bzb.de/


Bauakademie Hessen-Thüringen e. V.

Ansprechpartner: Andreas Demand
Emil-von-Behring-Str. 5, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: 069/95809-0 , Telefax: 069/95809-233
E-Mail: baugewerbe@bgvht.de, Internet: http://www.bgvht.de

Tagungsort:
Bildungszentrum der osthessischen Bauwirtschaft – Lehrbaustelle Fulda,
Goerdeler Straße 139/141, 36100 Petersberg

 


10. Literatur-Hinweise 

Die nachfolgende (sicher nicht vollständige) Literatur-Aufstellung ist als Hilfestellung zur Vorbereitung auf die Überprüfung im Eigenstudium gedacht; sie beinhaltet das Grundwissen, auf das durch weitere Literatur aufzubauen ist. 

Die weitere erforderliche und im Handel angebotene Literatur ist so vielfältig, dass sich der Bewerber aus den Verlagsangeboten (siehe gesonderte Aufstellung) eine eigene Sammlung zulegen sollte. 

Allgemeine Literatur zum Sachverständigenwesen, z. B.: 

Arbeitsmappe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Bonn „Sachverständiger im Baugewerbe“, für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk, Vertrieb: vbz (Verlagsgemeinschaft GmbH), Herzogstr. 61-63. 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102/320816, Fax: 06102/31960 

Das handwerkliche Sachverständigenwesen, 20 Seiten DIN A 4, Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e. V., Auf’m Tetelberg 7, 40221 Düsseldorf, Tel.: 0211/3010824, Fax: 0211/3010851 

Sachverständiger – wie werde ich das?, 2. Aufl., Klaus G. Cors, ISBN 3-8027-8514-2, 100 Seiten über das Thema, 160 Seiten einschlägige Gesetzes- u. Verordnungstexte, Vulkan-Verlag Essen, Tel. 0201/820020, Fax: 0201/8200240 

„Der Sachverständige des Handwerks“, Reinhold Haas, Gentner Verlag Stuttgart, ISBN Nr. 3-87247-573-8

VOB und Wissensüberprüfung: 

Verdiengungsordnung für Bauleistung (VOB), jeweils neueste Ausgabe, Beuth Verlag 

Der VOB-Check, Verlag Ernst Vögel
Fachkunde allgemein 

Unfallverhütungs-Vorschriften der Bau-Berufsgenossenschaft:
„Baustein“-Sammlung (gelber Ringbuchordner bzw. CD-Rom), erhältlich bei den Bau-Berufsgenossenschaften, z. B. Bau-BG für Bayern und Sachsen, Loristr. 8, 80335 München, Materialverwaltung, Tel.: 089/12179-354

Wendehorst, Bautechnische Zahlentafeln, Teubner Verlag: ISBN 3-519-05002-1 oder Beuth Verlag: ISBN 3-410-13089-6

Schneider, Bautabellen für Architekten, Werner Verlag, ISBN 3-8041-3478-5 

Frick/Knöll, Baukonstruktionslehre 1, 33. Auflage, Teubner Verlag: ISBN 3-519-45250-2

Fachkunde, Bereich Hochbau allgemein: 

Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten bei Neubauten, Bauverlag GmbH, ISBN 3-7625-3538-8 (Ein für den Hochbau äußerst wichtiges Buch für die Abgrenzung Mangel/kein Mangel!)

Zusätzliche Fachkunde im Bereich des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks: 

Sammlungen der bereichsbezogenen DIN-Vorschriften (Beuth-Verlag): Der Beuth-Verlag bringt Sammlungen der tätigkeitsbezogenen DIN-Vorschriften heraus. Diese Taschenbücher werden relativ häufig überarbeitet und neu herausgegeben.

Sonstige Fachliteratur: 

Fachtechnologie mit Baustoffkunde für Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-01031-3

Bodenkonstruktionen mit Fliesen und Platten im Innenausbau, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-00971-2


Praxis-Handbuch Fliesen, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-01149-0 

Handbuch für das Estrich- und Belaggewerbe – Technik, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 978-3-481-02616-5 

Zementgebundene Estriche und Industrieböden, Kurt Glass, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-01102-4 

Trockenbau-Handbuch (Frikell, Hofmann, Winkler),  Technik, Aufmaß u. Abrechnung, Recht; Verlag Ernst Vögel, ISBN 3-925-355-52-9 

Trockenbau-Atlas, 2. Auflage, (Klausjürgen Becker, Jochen Pfau, Karsten Tichelmann) Verlagsgesellschaft, Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-01370-1 

Praxishandbuch Wärmedämmsysteme, Landesinnungsverband für das Stukkateurhandwerk, Baden Württemberg, Wollgrasweg 23, 70599 Stuttgart 

Handbuch Putz, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 3-481-00288-2 

Porenbeton-Handbuch, Bauverlag GmbH, ISBN 3-7625-3493-4 

Vollständige Sammlung der Merkblätter, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, ISBN 978-3-481-02262-4, Stand September 2012 

Handbuch für das Fliesengewerbe - Technik, 8. Auflage, Ausgabe 2012, für Mitgliedsunternehmen des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks, per Fax 030/20314-499

Verzeichnis der wichtigsten Verlage für Fachbücher im Baubereich: 

Bauverlag GmbH, 65173 Wiesbaden, Tel.: 06123/700-0, Fax: 06123/700-122
Beuth Verlag GmbH, 10722 Berlin, Tel.: 030/2601-2260, Fax: 030/2601-1260
Ferd. Dümmlers Verlag, Kaiserstr. 31-37, 53113 Bonn, Tel.: 0228/223031, Fax: 0228/213040
Verlag Handwerk und Technik GmbH, Postfach 630500, 22331 Hamburg, Tel.: 040/538080, Fax: 040/53808101
Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, Bau-Fachinformationen GmbH, Postfach 410949, 50869 Köln, Tel.: 0221/5497-0, Fax: 0221/5497-130
B.G. Teubner Stuttgart, Postfach 801069, 70510 Stuttgart, Tel.: 0711/78901-0, Fax: 0711/78901-10
Druck und Verlag Ernst Vögel GmbH, Kalvarienbergstr. 22, 93491 Stamsried, Tel.: 09466/94000, Fax: 09466/1276
Vogel-Buchverlag, Postfach 6740, 97064 Würzburg, Tel.: 0931/418-2419, Fax: 0931/418-2660
Weka Baufachverlage, Postfach 431324, 86073 Augsburg, Tel.: 0821/5041-266,
Werner-Verlag GmbH, Postfach 105354, 40044 Düsseldorf, Tel.: 0211/387980, Fax: 0211/3879811

11. Informations- und Weiterbildungsmaßnahmen

Für Sachverständige bieten der Fachverband Deutsches Fliesengewerbe jährlich anlässlich der „Sachverständigentage“ in Fulda und die Landesfachgruppen des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks anlässlich spezieller Sachverständigen-Schulungen weitere Seminare an. Im Bereich "Termine" können Sie sich über die aktuellen Termine informieren.